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offene Stellen:
1) Handwerks- oder Industriemeister im Elektrohandwerk
2) Serviceelektroinstallateur mit Führerschein Kl. B
3) Elektriker/Elektroinstallateur für Wohnungsbau, TGA, und Industrieanlagen

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Agenturvermittlungen gehen wir nicht nach.

Das Thema Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsobjekten wird immer wichtiger. Das städtische Netz liefert dazu aktuell
allerdings nur begrenzte Anschlussmöglichkeiten. Um möglichst allen Stellplatzbenutzern in Gemeinschaftseinrichtungen
einen Anschlusspunkt zu gewährleisten sind im Innenstadtbereich von Berlin nur noch gemanagte Gemeinschaftsanlagen
zulässig. Der Vorteil dieser Anlagentypen kann aber auch in allen anderen Gemeinschaftsobjekten außerhalb der
Innenstadt genutzt werden, im Vergleich zu Einzellösungen am Ladeanschluss über den jeweiligen Wohnungszähler.
Wir bieten in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Schneider Electric eine Anlagenkonstruktion auf der Basis einer
Stromschiene für Energieleitung und Datennetz, dezentraler Einzelabsicherung der Ladepunkte und gemeinsamem
speisenden Anschluss am HA parallel zum Bestand an. Diese Anlage wird über ein Managementsystem im
Leistungsspektrum des Bestandanschlusses zuzüglich einer optionalen Stromerhöhung in der Größe der baulichen
Reserve am HA geregelt. Die Boxen werden in ihrer Betriebsführung geregelt und die Anlage nutz zu
jeder Zeit alle Leistungspotentiale des gesamten Objektes. Dadurch ist es nicht nur egal wie viele Ladestellen installiert
bzw. betrieben werden, sondern der Aufbau der Anlage ist völlig Zeitunabhängig und höchst flexibel in der Nachrüstung
sowie im Betrieb.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen einen umfassenden Wartungs- und Instandhaltungsservice sowie den Betrieb eines
Backendsystems zur Erfassung der Ladedaten gegenüber dem jeweiligen Nutzer direkt oder gegenüber der
Hausverwaltung zur Abrechnung an. Dabei ist die Gemeinschaft der Gesamtstromkunde eines frei 
wählbaren
Stromlieferanten und die Verwaltung das Bindeglied in der Betriebspartnerschaft.

Im Rahmen der Politik sind Anlagen förderfähig durch die KFW. Wir betreuen Sie dahingehend sehr gern.

 

Informationen von der KfW erhalten Sie unter folgendem Link:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/

Informationen und interessante Links finden Sie auf unseren weiterführenden Seiten im Menü.

Canalis Schienenverteiler KSA  von Schneider Electric©

Stromleitung von 20 A bis 6.300 A für die Elektromobilität der Zukunft!

Die sichere Lösung mit hoher Flexibilität bei erhöhtem Brandschutz

Im Vergleich zu normalen Kabelinstallationen wird die Gefahr von Bränden mit dem Schienenverteilersystem erheblich
reduziert. Das Canalis-System von Schneider Electric© ermöglicht eine platzsparende Installation sowie jederzeit eine
Nachrüstung von Anschlüssen für Wallboxen bis 11kW-Last an beliebiger Position im System. Durch die Einsparung von
parallel verlaufenden Versorgungskabeln wird neben der Reduzierung des Kabelwegeaufwandes und des damit
verbundenen Installationsaufwandes auch die durchschnittliche Verlustleistung der einspeisenden Anlage bis zu den
Ladestationsanschlüssen erheblich gesenkt. Durch dieses Energieverteilsystem entsteht ein sehr deutlicher positiver,
umweltentlastender und nachhaltiger Effekt bei dem Betrieb der Ladeinfrastruktur in der Elektromobilität.

 

 

 

Technische Daten:

- Schienverteiler IP 55, Farbe RAL 9001, zur Verteilung mittlerer Leistungen in der Ladeinfrastruktur
- Bemessungsstromgröße: 100A bis 1.000A
- Prüf- und Bemessungsspannung: max. 690V (Wallbox-Ladeinfrastruktur: max. 400V)
- Länge der Schienenmodulkästen: 1,5m, 2,0m, 3,0m 5,0m
- Leiteranordnung: 3L+N+PE
- Abgänge unter Spannung steckbar: 16A bis 400A, 1- und 3-phasig
- Schutz einspeisend: Reiheneinbaugeräte/Sicherungen, Leistungsschalter, ComPact NSX
- Schutz ausspeisen: im Abgangskasten dezentral für jede Wallbox am Standort, LS-Schalter, Messeinrichtung
- Ausspeisungstellenabstand zueinander: 0,5m bis 1,0m
- im steckbaren Abgangskasten dezentrale Wallboxabsicherung mit LS-Schalter und Kommunikationskomponenten
- Installation jederzeit erweiterbar und logisch wie physisch skalierbar
- inklusive Kommunikationsanbindung an Backendsysteme (Abrechnungsplattformen)
- ermöglicht das dynamische Lastmanagement

 

 

 

In Objekten mit Tiefgaragen oder Parkpaletten (Gemeinschaftseinrichtungen zur Kfz-Einstellung) und dem Wunsch nach Ladeanschlüssen für die Elektromobilität ist es notwendig, gemanagte Gesamtsystem-Ladetechniken für AC-Ladung im Modus 3 dreiphasig aufzubauen. D.h. man benötigt ein Gesamtkonzept für den Ladestationsbetrieb und dessen Installation. Da das Gesetz praktisch jedem Stellplatzbetreiber ein theoretisches Recht auf den Betrieb eines 11kW-Wallboxanschlusses einräumt, muß die Objektgemeinschaft eine Systemlösung im Endausbau für alle Stellplätze vorsehen. Ungeregelte, individuelle Einzelanschlüsse hinter den Elektrozählern auf der Leistungsebene der jeweiliegen Wohnung können aufgrund der enormen Belastung des Hausnetzes und des öffentlichen Versorgungsnetzes dabei nicht mehr in Betrachtung kommen. Auch sind Anschlüsse mit größerer Leistung, größer 11 kW, und sogenannte Schnellladeanschlüsse in DC-Technikt Modus 4 in diesen "Privaten Objekten" nicht mehr zulässig. In gemanagten Gesamtanlagen ist jede einzelne Wallbox Bestandteil einer gemeinsam eingespeisten und geregelten Elektroanlage. Alle Wallboxen sind mit einer computergesteuerten Regelanlage vernetzt und kommunizieren untereindander den jeweiligen Leistungsbedarf und beinflussen sich auch gegenseitig zum Erhalt der gesamten Betriebssicherheit das Hausanschlusspunktes im öffentlichen Netz. Darüberhinaus kann bei notwendigem Bedarf das EVU (Elektroversorgungsunternehmen) auf die Leistungsabgabe in der Anlage einfluss nehmen, z.B. bei Überlastung des Versorgungsnetzes oder bei Energieknappheit am Netzknoten. Die Ladeanschlussboxen besitzten einen Stromwandler zur angepassten und von aussen beinflussbaren Einstellung der jeweiligen Abgabeleistung. Die Alternativlösung eines AC-Kleinanschlusses im Modus 1 und 2 bis 2,3kW auf der Ebene der Wohungsinstallationen der jeweiligen Nutzer ist ausdrücklich aus vielerlei Hinsicht nicht zu empfehlen und ist nicht zielführend (siehe hierzu weiter unten). Der aktive Betrieb der empfohlenen gemanagten Anlage (Modus 3) erfolgt durch einen von der Objektgemeinschaft benannten Betreiber. Einzel- oder Teillösungen sind darin nicht möglich. Die Aufrüstung der Gesamtanlage kann bedarfsgerecht bis zur maximal möglichen Leistungsgrenze im Parallelbetrieb mit den Haus-Bestandsanlagen erfolgen.

Grundlage der folgenden Ausführungen bilden eigene Recherchearbeiten, erste Rückspracheergebnisse von Stromnetz Berlin GmbH und mehreren Lieferanten für die Elektromobilität im Großraum Berlin. Stand der Recherche ist April 2021. Für die Konsultierung von Gesamtkonzepten, für die Ausführung der Anlagen und die Wartung sowie für die Funktion als Betriebspartner stehen wir gern jederzeit zur Verfügung.

Gesichtspunkt 1:
Laden mit 2,3 kW „Notladung“ (Modus 1 und 2). Ladedauer ca. 6-8h für sehr kleine Kfz-Batterien, bis 24h für große Batteriekapazitäten z.B. 100,0 kW. Diese Lademöglichkeit wird grundsätzlich für den Dauerbetrieb nicht empfohlen und sollte nur in echten Ausnahmefällen und möglichst nur zur Nachladung eingesetzt werden! Der Anschluss erfolgt hinter dem Wohnungszähler und beeinträchtigt die Gesamtleistung der einzelnen Wohnung. Das Problem ist, dauerhaft hoher Ladestrom im Haus-Netz führt zu schnellerer Alterung der betreffenden Elektroenergieanlage vom Hausanschluss über den Zähler bis zum Anschlusspunkt (Kabel, Anschlüsse und Betriebsgeräte); -> entsprechende Folgen und hohe Kosten erhöhte Brandlast durch sehr hohe Einzelleistung auf der „einfachen“ Zuleitung; -> zusätzliche Involvierung der Brandschutzversicherung, Bauvorschriften in Garagen, etc. „versotten der Kfz-Batterie, da nur in vergleichsweise kleinen Mengen über einen sehr langen Zeitraum neue Energie in die Batterie eingespeist wird (Memory Effekt, vorzeitiges Altern, defekte Zellen); -> schneller Ersatz der Batterie notwendig, höhere Betriebskosten des E-Kfz

Gesichtspunkt 2:
Laden mit 11,0-22,0 kW „Wallbox“ (Wandanschluss/Ladesäule, Modus 3). AC-Normalladung (4-8h), Batteriepflege, alle Batterietypen betriebsfähig. Diese Technik wird landläufig empfohlen sowie vom Staat unterstützt. Im Verbund gemanagt betrieben ist diese Lösung die Richtige auch für die Klimaförderung in den Großstädten. Der Anschluss erfolgt parallel zum vorhanden Hausstromverteiler am selben Hausanschluss im separatem Zählerfeld mit eigener Lastabrechnung. Eine direkte Leistungszählung über den Wohnungszähler ist bei der gemanagten Betriebsführung nicht möglich. Problem: die Kabelnetze und Trafos der EVU (hier in Berlin als Hauptlieferant: Vattenfall / Stromnetz Berlin) sind mittelfristig noch nicht für die gleichzeitige Menge an Ladeströmen ausgelegt und vorbereitet; die Hausinstallationen der Elektroanlagen in den Wohngebäuden bieten keine grundsätzlich umfangreichen Erweiterungsmöglichkeiten; Für die Nachrüstung von Ladeanschlüssen stehen in den Innstadtbereichen von Berlin zur Zeit nur die Kapazitätserweiterung im jeweiligen Rahmen der Hausanschlusstechnik zur Verfügung. Das sind nach unserer Recherche ca. 50 kW pro Anschluss. Dies würde eine maximale Einzelanschlussmöglichkeit von fünf gleichzeitig mit Normlast zu betreibenden Ladesäulen pro Hausanschluss ermöglichen (Gleichzeitigkeitsfaktor 1). Um mehr als fünf Ladestationen betreiben zu können, müssen die Anschlüsse gemanagt werden. Dabei geht der Gleichzeitigkeitsfaktor auf nahezu 0 zurück. Die Ladestationen werden in ihrem Verhalten zentral überwacht. Sie geben Informationen über die Ladetätigkeit, die Kapazität und den Energiebedarf der angeschlossenen Batterie dem Backend-System bekannt. Eine zentrale Steuerung erfasst diese Daten und gibt anhand von vorher festgelegten Kontingenten die Ladungsmengen und -höhen in den einzelnen Anschlussboxen frei. Dadurch wird eine direkte Leistungsverteilung nach Bedarf und Angebot in der Garage verteilt. Es kann zu keiner Überlastung der Anschlüsse kommen. Der einfachste Nachrüstaufbau kann dann mit einem Zentralzähler für die Betriebsführung der Ladeinfrastruktur bis zum Erreichen der aufgestockten Leistung betrieben werden. Wird für das Management auch die Bestandsleistung der vorhandenen Hauseinspeisung gemessen, so kann das Ladesystem zusätzlich über die freie Leistung aus den Wohnungsstromanschlüssen verfügen. In der Zukunft werden die Betriebsgeräte in den Wohnungen zunehmend steuerbarer und somit kann das Lademanagement dann auch die Verteilung der Leistung im gesamten Haus steuern. Heute ist dies allerdings nur auf die Ladeinfrastruktur beschränkt. Ein Managementsystem muss in der Größe der Gemeinschaftsanlage von vornherein auf den zu erwartenden Umfang ausgelegt werden. Der Ausbau des Gesamtsystems in dem Bereich der Ladeanschlüsse erfolgt danach bedarfsgerecht in zeitlich angepasstem Rahmen. Alle Ladepunkte müssen über kompatible Schnittstellen für Daten und Energiefluss verfügen. Es sind Universalsteuerungen für unterschietliche Wallbox-Hersteller erhältlich. Allerdings ist deren Betrieb etwas komplizierter und die Anpassungen an die Nachrüstungen aufwendiger. Zu empfehlen sind hier Lösungen von einem Hersteller aller Komponenten.

Grundlagen fürein Konzept:
Es werden für den Aufbau der Infrastruktur sowie deren Betrieb mit Wartungen, Nutzerverwaltung und Tarifabrechnung viele Geschäftslösungen angeboten. Es gibt dabei günstige und betriebssichere aber auch viele kostenintensive Modelle. Generell müssen folgende Grundlagen beachtet werden:
- Räumliche Ausdehnung der Anlage, Anzahl der max. möglichen Ladestellen
- Nutzung der Ladepunkte nur durch den Stellplatzbesitzer oder Mehrfachnutzung
- Benutzergruppenbeschränkter oder teilöffentlicher Betrieb der Anlage
- Energiebilanz des ges. Hausanschlusses <100.000kWh/a! (weitere Informationen bei Bedarf)
- Technischer Aufbau, Kosten für Installation, Wartung und Instandsetzung
- Art und Beschaffenheit des Betreibers der ges. Anlage (kein Inselbetrieb oder Einzelanschluss)
- Verwaltungsmodel (Selbstverwaltung, Fremdverwaltung, Miete der Anlage/Standort, Kosten)
- Finanzierung der baulichen Anlage und des Betriebes (Besitz/Verwaltung getrennt betrachten)

Betriebskonzept:
Unser Angebot zum Betriebskonzept: Die WEG beauftragt die EBBi GmbH als Betreiber und Verwalter. Wir liefern und installieren auf der Grundlage VOB und VDE eine erweiterbare und anpassungsfähige Ladeinfrastruktur in der Tiefgarage. Dabei erwirbt die WEG den Gemeinschaftsteil und jeder Ladestellennutzer seine Wallbox. Finanzierungen über Grundgebühren und Tarifbeteiligungen sind möglich sowie verhandelbar. Das Betriebsrecht der Anlage üben wir beantragungsgemäß gegenüber dem Stromlieferanten freier Wahl aus. Wir rechnen alle Tarifkosten und Verwaltungsaufwände mit den jeweiligen Stellen ab. Demgegenüber rechnen wir die Ladeenergie mit einem eigenen Tarif an die Benutzer/WEG ab. Die Finanzierung muss im Rahmen eines Wirtschaftskonzeptes hinterlegt sein. Bei diesem Betriebsangebot bleiben die Verantwortung und der Besitz der Anlage bei der WEG und die Kostenentwicklung wird unabhängig selbstbestimmt. Für die konstruktive Zusammenarbeit stehen wir gern in jeder Hinsicht zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: die KfW-Fördermaßnahmen sind seit 01.11.2021 erschöpft, daher können im Augenblick keine neuen Projekte beantragt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass die neue Bundesregierung neue Förderprogramme in absehbarer Zeit auflegen wird.

Links und Verweise:
- KfW: Fördermaßnahme Elektromobilität
   https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/
- Dynamisches Lastmanagement für Elektromobilität | Schneider Electric
   YouTube https://www.youtube.com/watch?v=VzdL2O8j7hM
- Elektromobilität im Zweckbau | Schneider Electric
    YouTube https://www.youtube.com/watch?v=Q9vr0M61Db4
- Wie viele Elektroautos in einer Garage laden?
    YouTube EAL #05 Wie viele Elektroautos können in einer Tiefgarage geladen werden?
-
 Lastmanagement in Gemeinschaftsanlagen in Zusammenarbeit mit dem EVU
    YouTube EAL #04 Wieso ist eine Netzintegration der Ladestationen von Elektroautos sinnvoll?
-
 Ladelasten und Zeiten
    YouTube EAL #03 Wie hoch ist die ideale Ladeleistung für Elektroautos?
-
ADAC-Test
    YouTube Vergleich: Wallboxen mit Lastmanagement | ADAC
-
 Geregelte Ladung
    YouTube https://youtu.be/hANTc4jeavs
-
 dynamisches Lastmanagement / statisches Lastmanagement
    YouTube EAL #01 Welche Varianten für ein Lastmanagement gibt es?

EBBi GmbH Elektro Bau Berlin
Parkstraße 35
13086 Berlin-Weißensee

Handelsregister:
   HRB 190605 B
   AG-Charlottenburg/Berlin

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